Anlässe

Eröffnung des Sammlungszentrums „Historisches Armeematerial Kommunikation und Übermittlung“ am 10. August 2017 in Uster/Winikon

Nach der Begrüssungssalve der cp. 1861 unter Leitung von Oberleutnant Tobias Streiff begrüsst Stefan Aschwanden, Geschäftleiter/Sammlungskurator, Punkt 10:00 Uhr die geladenen Gäste zur Eröffnung des Sammlungszentrums «Historisches Armeematerial Kommunikation und Übermittlung».

Speziell willkommen heisst er die Redner:

Herrn Korpskommandant Dominique Andrey / Militärischer Berater Chef VBS, Überbringer derGrussbotschaft des VBS,

Herrn Urs Ramseier, Präsident der Stiftung HAMFU, die vom VBS mit der Erstellung und des Betriebs des Sammlungszentrums beauftragt wurde,

Herrn Jean François Rossier, Ustermer Stadtrat und Vorsteher des Sicherheitsdepartements von Uster.

In seiner Grussbotschaft zeigt KKdt Andrey auf, wie wichtig es ist, Geräte und Werkzeuge zu sammeln, zu pflegen und auch deren Funktion und die Einsatzmöglichkeiten zu verstehen.
"Man kann nicht wissen, wohin man geht, wenn man nicht weiss, woher man kommt."
KKdt Andrey dankt im Namen des VBS dem Stiftungsrat, der HAMFU und insbesondere allen freiwilligen Helfern der IG Uem, welche das geschichtliche Wissen («Was? Wann? Wie? Warum?») in die Sammlung miteinbringen.

Urs Ramseier, Präsident der Stiftung Historisches Armeematerial Führungsunterstützung (HAMFU), bezieht sich in seiner Grussbotschaft auf die Leistungsvereinbarung zwischen dem VBS und der Stiftung. Darin beauftragt das VBS die Stiftung, das bundeseigene Material zu inventarisieren, zu dokumentieren, zu konservieren, zu restaurieren und dann interessierten Personen inner- und ausserhalb der Armee zugänglich zu machen. Voraussetzung zur Erfüllung dieses Auftrages ist eine adäquate Infrastruktur, welche nun eröffnet werden kann. Herr Ramseier bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz.

Herr Rossier überbringt die Grüsse des Ustermer Stadtrates. Der Stadtrat ist stolz, dass das Sammlungszentrum seine Heimat in Uster gefunden hat, denn Uster hat eine lange Beziehung zur Armee, nicht nur durch das ehemalige Eidgenössische Zeughaus, welches sich mitten in der Stadt Uster befindet, sondern auch zur Firma Zellweger. Diese hatte im Zeitraum 1930 bis 1980 einige der ausgestellten Exponate entwickelt und war damit ein sehr wichtiger Arbeitgeber in Uster. Der Stadtrat freut sich, wenn die wertvollen Exponate vielen Besuchern die Geschichte der Übermittlung in unserer Armee näherbringt.

Im Anschluss an die Eröffnungsansprachen werden die Gäste nun in kleinen Gruppen durch das Sammlungszentrum geführt. Auf fünf verschiedenen Zeitinseln (Zwanziger Jahre, Vierziger Jahre, Fünfziger Jahre, Siebziger Jahre, Neunziger Jahre) werden die jeweils wichtigstenÜbermittlungsmittel präsentiert. In der fast 60 Meter langen Ausziehschrank-Anlage (Kompaktusanlage) werden Hunderte verschiedener Exponate übersichtlich und sehr einfach zugänglich gelagert. Eine umfangreiche Dokumentenbibliothek ist im Aufbau. Im Erdgeschoss befindet sich die umfangreiche Fahrzeugausstellung mit den eingebauten Funkgeräten.

Die Stiftung HAMFU und die Interessengemeinschaft Übermittlung (IG Uem) freuen sich, in Zukunft interessierten Gruppen diese wertvolle und interessante Sammlung näherzubringen.

Anmeldungen können unter http://www.ham-kommunikation.ch/besuch.php erfolgen.

Ueli Beilstein / IG Uem

 

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Medien-Mitteilung:

Eröffnung des neuen Sammlungszentrums zur Geschichte der Kommunikationstechnik in der Schweizer Armee in Uster

 

 


Mitgliederversammlung 2017 im Sammlungszentrum Historisches Armeematerial Kommunikation und Übermittlung in Uster-Winikon

Das neue Sammlungszentrum Historisches Armeematerial, Kommunikation und Übermittlung, in Winikon bei Uster ist noch nicht offiziell eröffnet. Doch die diesjährige Mitgliederversammlung der IG Uem hat am 29. April 2017 bereits darin stattgefunden. Über 60 Ehrengäste, Mitglieder und Involvierte haben teilgenommen.

Punkt 1000 Uhr eröffnet Hanspeter Steiner die 17. Versammlung. Das Traktandum „Jahresbericht des Präsidenten“ beginnt mit der Ehrung der im Jahre 2016 verstorbenen Mitgliedern. Unser Präsident weist darauf hin, dass in der IG Uem Info 1/17 die wesentlichen Tätigkeiten im 2016 zusammengefasst sind. Das Kernteam hat im vergangenen Jahr ca. 780 Manntage Arbeit geleistet, das sind etwa 5000 Stunden, die freiwillig erbracht wurden.
Der weitaus grösste Teil dieser Stunden wurde für die Umzugsvorbereitung des Sammelgutes vom alten E+Z Uster ins renovierte Zeughaus Winikon verwendet. Zudem wurde viel Arbeit in die Konzeption der Podeste für die Schausammlung gesteckt, waren doch die zu präsentierenden Uem-Geräte zu bestimmen und vorzubereiten.
Stefan Aschwanden – Geschäftsleiter und Sammlungskurator – gibt in seinem Vortrag einen Überblick über den Entwicklungsgang des Sammlungszentrums in Winikon. Erst im Herbst 2015 hat das VBS grünes Licht für die Realisation des neuen Sammlungszentrums gegeben. In knapp eineinhalb Jahren hat dann der Umbau des alten Zeughauses in Winikon stattgefunden. Die notwendige Infrastruktur wie Palettenlager, Lift, Dokumentenarchiv, ein modernes Schieberegal für die aufzubewahrenden Sammlungsstücke wurden montiert und bereitgestellt und das ganze Sammlungsgut an den neuen Bestimmungsort gebracht. Zum jetzigen Zeitpunkt wird mit Hochdruck an der Fertigstellung der Inneneinrichtungen und der Schausammlung gearbeitet. Dann, am 10. August, ist es so weit: das Sammlungszentrum wird offiziell eröffnet. Detailliertere Angaben finden Sie im abgegebenen Jahresbericht 2016 der Stiftung HAMFU.
In den folgenden Traktanden genehmigt die Mitgliederversammlung die Jahresrechnung 2016 und entlastet den Vorstand der IG Uem. Ebenso werden die geplanten Aktivitäten der IG Uem und das Budget für 2017 bestätigt. Der Vorstand der IG Uem wird einstimmig wieder gewählt, ebenso die Rechnungsrevisoren (neu ersetzt Beat Meier den zurückgetretenen Ruedi Kilchmann). Anträge der Mitglieder liegen keine vor.
Im letzten Traktandum (Diverses) stellt Roland Kallmann die neue Taschenlampe 15 der CH Armee vor (vgl auch IG Uem Info 1/17) und Hanspeter Steiner appelliert an die Mitglieder der IG Uem mitzuhelfen, dass in der Bevölkerung noch vorhandenes Sammelgut wie Bild- und Ton-Dokumente, Einsatzunterlagen, technische Unterlagen, Bücher, Reglemente, etc. gefunden und gesammelt werden kann.
Um ca 1115 Uhr schliesst der Präsident die Mitgliederversammlung 2017 und lädt nun die Teilnehmer zum Rundgang durch das Sammlungszentrum ein. Ein Apéro riche schliesst die MV 2017 ab.


Ueli Beilstein

 

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Kernteamausflug 2016

Unser traditioneller Kernteam-Ausflug führte uns dieses Jahr nach Thun.

Geniessen Sie hier den Ausflugsbericht.

 

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Ladies Night 2016

Ladies Night IG Uem 20. April 2016

Am 3. Mittwoch im April 2016 fand unser traditioneller Ladies Night Anlass statt. Unser Präsident Hanspeter Steiner durfte eine erfreulich grosse Anzahl Damen und Herren zu einem feinen Apéro begrüssen und die Damen über die verschiedenen Tätigkeiten der Mitglieder des Kernteam im vergangenen Jahr informieren. Insbesondere erhielten alle einen Einblick in das wichtigste Vorhaben im 2016: Umzug aus dem alten ehemaligen Eidgenössischen Zeughaus Uster ins Zeughaus Winikon! Dort entsteht das Sammlungszentrum Historisches Armeematerial Kommunikation und Uebermittlung der Schweizer Armee. Es werden Übermittlungsmittel und -verfahren vom Anfang bis zum Ende des 20. Jahrhundert in Form verschiedener Zeitinseln präsentiert. Verschiedene Gruppen des Kernteams kümmern sich – im Rahmen des im Lauf 2015 erstellten Ausstellungskonzeptes - um die Auswahl und Bereitstellung der Ausstellungsstücke. Parallel dazu werden die Um- und Ausbauarbeiten im Zeughaus Winikon begleitet, so dass alles bereit für den Umzug gegen Ende des Jahres 2016 ist. Sehr viel Arbeit wartet auf das Kernteam der IG Uem.

Mit etwelcher Wehmut vernahmen die Damen, dass die stattfindende Ladies Night die letzte dieser Art sein würde... . Tröstenderweise räumte Hanspeter Steiner dann ein, dass der Anlass eventuell auch am neuen Ort irgendwie wieder durchgeführt werden könnte.

Das abschliessende Beisammensein an der alten Örtlichkeit bildete in doppelter Hinsicht einen Höhepunkt.

Heinz Ghilardi und sein Team überraschten uns mit einem in der eigenen Küche vorbereiteten asiatischen Fünfgang-Menü der Spitzenklasse, das in reibungslosem Ablauf und hübsch dekoriert serviert wurde. So konnte sich die ganze Gesellschaft an den wiederum von Helen Steiner wunderschön mit Blumen geschmückten Tischen über Vergangenes und Kommendes austauschen, und der Raum im alten Zeughaus glich einem Festsaal.

Wunderbar in die entspannte Atmosphäre passte der zweite, absolute Höhepunkt des Abends.

Uns alle - selbst ihren Ehemann - überraschend, trug Helen Steiner ein selbstverfasstes Gedicht vor: eine Parodie zur im Zeughaus als Arbeitsauftakt regelmässig stattfindenden Befehlsausgabe , von den arbeitsbeflissenen Uem-Mitgliedern in militärischer Selbstironie „Morgenandacht“ genannt. Als Kontrapunkt trug Helens Gedicht den Titel „Abendandacht“ und beleuchtete nun seinerseits mit Augenzwinkern und verständnisvollem Lächeln von Frauenseite das Tun und Treiben der Uem-Männer, indem es dieses im ganzen Zeitablauf vor Augen führte. Herrlich! Ein Riesen-Kompliment an Helen!

Damit alle bei der Lektüre des Berichts sich an den Erinnerungen freuen können, folgen im Anschluss Helen Steiners Gedicht „Abendandacht“ und das „Asiatische Genussmenü“ von Heinz Ghilardi.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Helen und Hanspeter Steiner für den tollen Anlass!

 

AB/12.6.16

 

--> Abendandacht

--> Asiatische Genussmenü

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Mitgliederversammlung 2016 Air Force Center Dübendorf

Genau 1730 Uhr eröffnet der Präsident der Interessengemeinschaft Übermittlung (IG Uem) Hanspeter Steiner die diesjährige 16. Mitgliederversammlung (MV) im FF Museum in Dübendorf. Er freut sich, dass er 66 Teilnehmer (Ehrengäste und Mitglieder) begrüssen und ihnen eine Übersicht über den Ablauf der MV geben kann, die anschliessend mit einem Apéro riche ausklingen wird.

 

Nach der Feststellung, dass die MV korrekt einberufen wurde und alle notwendigen Voraussetzungen der Beschlussfähigkeit gegeben sind, zeigt der Präsident in seinen Einführungen den Zusammenhang der IG Uem mit der Zentralstelle Historisches Armeematerial (ZSHAM) auf. Die ZSHAM umfasst 3 Stiftungen: Stiftung Historisches Material der Schweizer Armee, Stiftung Museum und historisches Material der Luftwaffe und Stiftung Historisches Material der Schweizer Armee Führungsunterstützung (HAMFU). Die IG Uem unterstützt die HAMFU bei der Erfüllung ihres Zwecks: Erstellen und Erhalten einer Sammlung zur Übermittlung und zur Kommunikationstechnik in der Schweizer Armee (sammeln - bewahren - erforschen – vermitteln).

 

Die Versammlung würdigt in einer Schweigeminuten die im Laufe des Jahres 2015 leider verstorbenen Mitglieder René Gurtner, Marcel Kurt Hossmann, Johann Lusch, Friedrich Schiess.

 

In einem sehr interessanten und originellen Gastreferat zeigt anschliessend Manfred Hildebrand die Geschichte des Air Force Centers ab dem Jahre 1978 bis heute auf und kann stolze Zahlen präsentieren:

Mitgliederbestand des Vereins der                              

Freunde der Schweiz. Luftwaffe (VFL):                       > 6'800

Besucher im Museum:                                                > 30'000

Flugstunden (Tante Ju):                                              > 770

Er wagt sogar die Aussage, dass die Ju Air sicher noch bis 2022 in Betrieb sein wird!

 

Nach der Wahl der Stimmenzähler (Andreas Neiger und Hermann Waldvogel) wird das Protokoll der 15. MV 2015 durch die Stimmberechtigten verabschiedet.

 

Im anschliessenden Traktandum erläutert der Präsident die erreichten Ziele für das vergangene Jahr 2015. Dazu gehören die Bereitstellung einer Dauer-Ausstellung von Uem-Geräten für die Führungsunterstützung hier im Air Force Center, die Durchführung des traditionellen «Ustertages» - diesmal mit dem Fokus auf der Entwicklung der elektrischen/elektronischen Übermittlung von Buchstaben – und die Mithilfe bei der Konzeption der sogenannten «Zeitinseln», welche Schwerpunkte im zukünftigen Sammlungszentrum Winikon sein werden.

 

Stefan Aschwanden - Geschäftsführer der HAMFU – erläutert kompetent den Stand des Projektes «Sammlungszentrum Winikon: Historisches Armeematerial, Kommunikation und Übermittlung». Im 2016 werden die Umzugsarbeiten für die Sammlung und das Archiv vorbereitet, allfällige Inventarisierungslücken geschlossen, Material bereitgestellt und alle Teilprojekte genau geplant, so dass anschliessend der Umzug und das Einrichten des Sammlungszentrums erfolgen kann. Die offizielle Eröffnung ist für Juni 2017 geplant.

 

Unser Schatzmeister Laurent Othenin-Girard erklärt im nächsten Traktandum die Jahresrechnung 2015  und die Rechnungsrevisoren bezeugen, dass die Jahresrechnung korrekt ist. Die MV akzeptiert darauf hin die Jahresrechnung und erteilt die Decharge.

 

Die wichtigsten Zielsetzungen / Aktivitäten 2016: Bis September 2016 sind alle IG Uem Vorarbeiten für die Schausammlung Winikon abgeschlossen, das HAM-Inventar bis Ende 2016 bereinigt, überzähliges Material ausgeschieden, Auflagen zur Qualitätssicherung erfüllt. Ein gerüttelt Mass an Arbeit steht bevor!

 

Anschliessend erläutert Laurent Othenin-Girard das Budget 2016 und schlägt die neuen Mitgliederbeiträge vor. Die MV stimmt dem Budget 2016 und den neuen Mitgliederbeiträgen (gleich wie 2015) zu.

 

Die MV wählt für eine weitere Amtsperiode (2 Jahre) Hanspeter Steiner/Präsident, Erhard Aeschlimann/Vizepräsident und Laurent Othenin-Girard/Schatzmeister. Herzliche Gratulation.

Für diese MV sind seitens der Mitglieder keine Anträge eingegangen.

 

Verschiedenes:

Auf Antrag des Vorstandes beschliesst die MV einstimmig Werner Gebauer aufgrund seines profunden Uem Gt Wissens und seinem ausserordentlichen Engagement zum Ehrenmitglied der IG Uem zu ernennen: Ganz herzliche Gratulation, Werner!

Punkt 1900 Uhr kann Hanspeter Steiner die diesjährige MV schliessen und alle Teilnehmer zum Apéro riche einladen.

 

Ueli Beilstein
Kommunikation

 


Kernteam-Ausflug 2015

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Am 9. September 2015 hat der traditionelle Kernteam-Ausflug stattgefunden. Wir besuchten dieses Jahr das Uhrenmuseum in La-Chaux-de-Fonds, wo wir uhrmacherische Kostbarkeiten bewundern konnten. Zum Mittagessen führte uns Erhard Aeschlimann nach Les Brenets. Eine Schiffsrundfahrt und ein Ausflug zum Saut du Doubs (fast ohne Wasser) rundeten den Kernteamausfliug ab.

 

Hier können Sie einen ausführlicheren Bericht zum Kernteamausflug 2015 herunterladen.

 

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Ustertag 2015 im ehemaligen E+Z Uster

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Der traditionelle diesjährige Ustertag der IG Uem stand ganz unter dem Motto "Vom SOS zum SMS". In einem brillianten Einführungsvortrag hat uns Fredi Egger aufgezeigt, wie das Verlangen zur Textübermittlung im Laufe der Jahrhunderte zur Entwicklung von Verfahren und Maschinen geführt hat! An 6 verschiedenen Ausstellungsposten konnten anschliessend solche Maschinen im Betrieb bestaunt werden.

Ein kurzer Bericht zum Ustertag 2015 kann hier heruntergeladen werden.

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Mitgliederversammlung 2015 Festung Waldbrand Beatenberg

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„Ein Highlight im Highlight“

Etwa 70 Personen (Gäste und Mitglieder) sind zur jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins IG-Uem in Werk A1880 erschienen.  A1880 ?  So hiess das Festungswerk „Waldbrand“ in Beatenberg zu Zeiten des Kalten Kriegs. So heisst es auch noch heute. Sein stolzer Besitzer, Philipp Studer, begrüsst die Anwesenden ganz herzlich und stellt sein Festungswerk A1880 kurz in überzeugender Art und Weise vor.

Punkt 10.15 Uhr eröffnet unser Präsident, Hanspeter Steiner, die Mitgliederversammlung 2015 der Interessengemeinschaft Übermittlung. Wie jedes Jahr führt er uns durch die obligaten Traktanden einer Generalversammlung. Sie kann um 11.25 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden. Details finden Sie im Protokoll der MV15 im geschützten Bereich (www.hamfu.ch).

Ein militärisches Mittagessen ist vor Ort vorbereitet und gekocht worden und schmeckte uns ausgezeichnet. Anschliessend starten vier Gruppen – geführt durch versierte (ehemalige) Festungswächter und durch Philipp Studer – zur „Betriebsbesichtigung“.

Die Anlage A1880 wurde im Rahmen des Operationsbefehl Nr. 13 (Reduitbefehl) vom 14. Mai 1941 der Schweizer Armee gebaut; der Baustart war im Frühling 1941, und ab Mitte 1942 hätte sie bereits zur Feuerunterstützung genutzt werden können. Ab Februar 1944 war die Anlage operationell. In den 50er und 60er Jahren wurde das Festungswerk auf den heutigen Stand ausgebaut. Die Reorganisation der Schweizer Armee – eingeleitet nach dem Fall der Berliner Mauer im 1989 – führte zur Stilllegung und Desarmierung des Werkes im Jahr 1998. Die Anlage ist nun im Besitz der Festungsmuseum Waldbrand AG und damit für die Öffentlichkeit zugänglich im Rahmen von Führungen (vgl. www.festung-waldbrand.ch).

Mit Überzeugung und unendlichem Detailwissen präsentierten uns die versierten (und pensionierten) Festungswächter bzw. Philipp Studer viele hochinteressante Details in der Festungsanlage. Einige davon finden Sie in der Fotosammlung zu diesem Bericht.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, welche dieses Ereignis ermöglichten:  Philipp Studer, Gruppenführer, Küchenmannschaft, Hanspeter Steiner, Roland Kallmann.

Ueli Beilstein / Kommunikation

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