Nahfeld-Peiler P-712
P-712
Der P-712 war ein recht kleiner, tragbarer Nahfeldpeiler. Der Empfängerkasten lagerte auf einer drehbaren Halterung, in die auch ein kleiner Kompass und eine Peilskala eingebaut war. So konnte der Empfänger leicht ausgerichtet werden. In einer Schublade in der unteren Hälfte des Kastens befanden sich Kopfhörer und weiteres Zubehör.
Die quadratische Peilantenne war zusammenklappbar und bestand aus einem Rohrkreuz in der Mitte und einer Kupferlitze an den Seiten. Sie wurde auf den Empfänger-Kasten aufgesteckt.
| Abmessungen (BHT) | 500x350x450 mm (Gerätekoffer) |
| Gewicht | 15 kg |
| Einsatz bei der Truppe | 1956 – 1970 |
| Beschaffung | 1954 – 1955 / 27 Stk. |
| Zuteilung | |
| Verwendungszweck | Standortpeilung, Agentenpeilung |
| Hersteller | R. F. Bech, Zürich |
| Modulationsart | A1A (Morsetelegrafie, tonlos, Trägertastung); A2A (Morsetelegrafie, amplitudenmodulierter Hilfsträger); A3E (Sprechen, amplitudenmodulierter Träger) |
| Frequenzbereiche | 1.5 – 20 MHz |
| Frequenzwahl | durchstimmbar, 6 Bereiche, Spulenrevolver |
| Empfängerprinzip | Superhet |
| Antenne | Rahmen mit Stab-Hilfsantenne |
| Speisung | 1 Anodenbatterie 103 V, 2 Heizbatterien à je 1,5 V |