Krypto-Funkfernschreiber KFF 58/68
KFF 58/68
Der Krypto-Funk-Fernschreiber KFF 58/68 war bei der Truppe sehr beliebt, weil er Meldungen sehr schnell und zuverlässig chiffrierte und für die Übermittlung per Funk (mit dem SE-222 oder SE-415) vorbereitete oder entgegennahm. Der einzige Nachteil war, dass das Gerät Nachrichten auf Streifen ausspuckte, die dann mühsam auf Papier aufgeklebt werden mussten.
Der KFF 58/68 war deutlich weniger störanfällig als seine Vorgänger. Entscheidend dafür war sein neu entwickelter Synchronbetrieb und der elektromechanische Speicher (1968 ersetzt durch einen elektrischen Speicher).
| Abmessungen (BHT) | 660x320x600 mm (Fernschreiberteil; 610x340x340) mm (Chiffrierteil) |
| Gewicht | 75 kg (Fernschreiberteil); 35 kg (Chiffrierteil) |
| Einsatz bei der Truppe | 1959 – 1987 |
| Beschaffung | 1958 – 1963 / 441 Stk. |
| Zuteilung | Funkerkompanien |
| Verwendungszweck | Schreibfunk |
| Nachfolgegerät(e) | TmS-430 mit TC-535 |
| Hersteller | Gretag AG, Regensdorf |
| Schreibgeschwindigkeit | 300 ZpM |
| Fernschreibcode | Start-/Stoppverfahren 14-Schritt-Code |
| Übertragungsart | Eintontelegrafie |
| Textausgabe | Papierstreifen, klebbar |
| Verschlüsselungsverfahren | Bitstromchiffrierung, polyalphabetische Substitution |
| Krypto-Synchronisation | Initialsynchronisation, quarzgesteuerter Synchronbetrieb |
| Speisung | Netzbetrieb 110 – 250 V, 50 Hz |