Kleinfunkstation SE-110 MAX
SE-110 MAX
Die Funkstation SE-110 war von Autophon für den Ultrakurzwellenbereich (UKW) entwickelt worden. Obwohl das Gerät sehr klein und mechanisch und elektrisch recht einfach gebaut war, hatte es eine Reichweite von bis zu 30 km.
Als Zubehör gab es einen Drehgenerator mit Handkurbel und eine Zubehörtasche. Alles in Allem wog das Material – aufgeteilt in drei Taschen – nur 12.3 kg.
| Abmessungen (BHT) | 220x165x105 mm (Funkgerät) |
| Gewicht | 3.5 kg (Funkgerät); 12.3 kg (gesamtes Stationsmaterial) |
| Einsatz bei der Truppe | 1946 – 1962 |
| Beschaffung | 1945 – 1946 / 48 Stk. |
| Zuteilung | Funkerkompanien, Fliegerfunkerkompanien |
| Verwendungszweck | Sprechfunkverbindungen bei Hochgebirgspatrouillen, Flugplatzverbindungen |
| Hersteller | Autophon AG, Solothurn |
| Modulationsart | A2A: Morsetelegrafie, amplitudenmodulierter Hilfsträger; A3E: Sprechen, amplitudenmodulierter Träger |
| Frequenzbereiche | 58.4 – 68.4 MHz |
| Frequenzwahl | durchstimmbar |
| Sendeleistung | 0.1 W |
| Empfängerprinzip | Superhet, mit ZF-Audion als Demodulator und Telegrafieüberlagerer |
| Reichweite | 30 km |
| Antenne | Dipol, 2.35 m aus 13 Steckrohren |
| Speisung | Generator für Dreh- oder Tretbetrieb, Trockenbatterien, Netzgleichrichter |