Das SE-105 (P5-Gerät) war eine gezielte Weiterentwicklung des schon 1940 beschafften SE-104 (P-Gerät), dessen Reichweite sich als zu knapp erwiesen hatte.

1942 entwickelten die Apparate- und Maschinenfabriken Zellweger in Uster dieses tragbare Funkgerät mit einer Sendeleistung von 5 Watt. Bereits ab September 1942 konnte ein Teil der Funkerzüge der Infanterie mit dem neuen Gerät ausgerüstet werden. Die Reichweite (20 km in leicht hügeligem Gelände) überzeugte diesmal – allerdings war das Gerät grösser und mit 19 kg auch deutlich schwerer als sein Vorgänger SE-104 (12 kg).