Das Frontchiffriergerät 46 enthielt 20 Stäbchen, in die beidseitig Buchstaben in zufälliger Reihenfolge eingraviert waren. Diese Stäbchen konnten einerseits auf 20 verschiedene Arten in die Hülle eingeschoben werden, andererseits auf 780 Arten gegeneinander verschoben werden. Auf der einen Seite wurden die einzelnen Buchstaben im Klartext eingegeben, auf der andern Seite das Chiffrat abgelesen.

Der Umgang mit dem FG 46 war mehrere Jahrzehnte lang Teil der Ausbildung vieler Truppenteile, wurde aber nur selten wirklich eingesetzt. Der Umgang mit dem Gerät war sehr mühsam. Es war sehr schwer, den richtigen Buchstaben zu finden, da die Zeichen winzig und in zufälliger – nicht alphabetischer – Reihenfolge auf die Stäbchen geprägt waren.