Dreikreis-Empfänger E 31
E 31
Der Empfänger E 31 für Lang- und Mittelwellen war von Telefunken Berlin unter der Bezeichnung „Spez. 470 Bs“ entwickelt. Er wurde als Ersatz des inzwischen veralteten E 25 beschafft.
Die Bedienung war einfacher als beim Vorgängergerät: Mit nur einem einzigen Drehknopf konnten alle drei variablen Hochfrequenz-Schwingkreise eingestellt werden.
Ab 1939 wurde der E 31 für kurze Zeit zum Abhören fremder Funksendungen sowie für Funkpeilungen verwendet. Zum Peilen wurde die ursprüngliche Hochantenne durch eine Rahmenantenne ersetzt.
| Abmessungen (BHT) | 452x635x31 mm |
| Gewicht | 39 kg |
| Einsatz bei der Truppe | 1934 – 1940 |
| Beschaffung | 1932 – 1933 / 42 Stk. |
| Zuteilung | Funkerkompanien |
| Verwendungszweck | Kommandofunk, Abhorch |
| Hersteller | Gesellschaft für Drahtlose Telegraphie mbH, Berlin (später „Telefunken“) |
| Modulationsart | A1A: Morsetelegrafie, tonlos, Trägertastung; A2A: Morsetelegrafie, amplitudenmodulierter Hilfsträger; A3E: Sprechen, amplitudenmodulierter Träger |
| Frequenzbereiche | 0.1 – 1.1 MHz |
| Frequenzwahl | durchstimmbar |
| Empfängerprinzip | Geradeaus-Empfänger, dreikreisig mit Rückkopplungsaudion |
| Antenne | Hochantenne, Rahmenantenne Spez. 706 Bs |
| Speisung | Trockenbatterien 120 V, Akku für Röhrenheizung 6 V |